Yacht - Übernahme

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Einleitung

Abhaklisten welche Teile an Bord sind oder ob das eine oder andere funktioniert gibt es genug und sind leicht im Internet zu finden. Nimm aber trotzdem die Liste des Vercharterers denn die wird ja beim checkin wieder kontrolliert.  Nachstehend werden aber 54 Tipps gelistet die über die reine Anwesenheit und Funktionalität der "Stücklisten" hinausgehen und beschreiben wie man mit dem Equipment bei der Prüfung umgeht und welche Vorbereitungen vor dem Eintritt einer eventuell sicherheitsrelevanten Situation für Segelyachten von 30 bis 50 Fuß getroffen werden können. Offensichtlich erkennbare Mängel werden nicht erwähnt es geht um die Details.
 

AN DECK

Vom Bug zum Heck


WM-D001 Bug:
eventuell mit Fernglas von einem anderen Steg den Bug ansehen ob da vorher einer angerummst ist.

WM-D002 Furling (Rollreffanlage)
Wackelkontrolle. Ist der Vorstag richtig fest?. Ca 3-cm Wackelspiel sind OK. Ausrollen und wieder einrollen. Läuft die Reffleine richtig oder ist irgendwo ein Führungsblock ausgerissen?
Reffleine genügend lang oder hat da einer was abgeschnitten?

WM-D003 Vorsegel:
Lieken prüfen ob die Trimmleinen Unter- und Achterliek in Ordnung sind. Trimmfäden vorhanden? Beim Aufrollen immer FEST einrollen und zuletzt die Vorschoten 1-1/2 Windungen mit aufrollen. Vorschoten wie Reffleine IMMER fest anziehen.

WM-D004 Anker:
Ankergewicht 25+ kg ist gut unter 17kg bedenklich. In Kroatien sind üblicherweise Pflugscharanker auf den Charterschiffen. Die sind sicherheitskritisch weil sie sich nie richtig eingraben. Bessere Alternativen sind Jambo Anker, HKG oder Bügelanker.

WM-D005 Ankerkette:
Ist diese richtig mit dem Anker verschraubt? Ist die Sorgleine am anderen Ende richtig festgemacht? Wie lange? Mindestens jedenfalls 50m besser 100m (aber das Gewicht ist halt dann auch gewaltig!)

WM-D006 Ankerwinsch:
Vor zurück und beim Rücklauf vorsichtig auf Zug gehen bis die Winsch sich schwer tut. Dann ist auch die Welle in Ordnung und überträgt die Kraft. Wo ist die Reservesicherung und der Hauptschalter? Wo und wie wird die Sicherung eingesetzt. ( Meist in der Nähe der Batterien) Verschraubung öffnen und prüfen ob die Welle dann frei ist. I das Rohr für die manuelle Bedienung vorhanden.

WM-D007 Ankerkasten:
Ist der Abfluss in Ordnung? Beim Wasserfüllen ruhig mal durchspülen und auch unter Deck schauen ob die Bugkabine Wasser abkriegt oder nicht.

WM-D008 Luken:
Können alle von außen geschlossen werden und schauen die auch dicht aus?

WM-D009 Dinghi:
Sind die Duchten vorhanden. Passen die Riemen in die Dollen?
Verliert das Dinghi Luft? Sieht man erst am nächsten morgen. Aber Achtung temperaturbedingt ist weniger hart normal!

WM-D010 Reling:
sind die Stützen fest? Sind die Relingsdurchzüge aufgespleisst? ( Verletzungsgefahr!)

WM-D011 Wanten:
Spannung? Zustand der Wantenspanner?

WM-D012 Großsegel:
immer rausholen, laufendes Gut gängig? Trimmleinen gängig? Sind alle Segellatten noch da? Wie viele Reffs habe ich? Sind die Reffleinen gängig? Achtung bei den Fallen für die Lazybags. Sind da die oberen Rollen noch gängig oder hat die jemand getötet indem er die Dirk bei gezogenen Fallen losgeworfen hat?  Sind alle Mastrutscher da? Reffösen OK oder ausgerissen? Mast-Rollreff. Kann ich das alleine bedienen oder brauch ich jemanden der das Unterliek nach unten zieht damit sich das Segel ordentlich in den Mast rollt? Ist leider bei älteren Segeln und ganz neuen Segeln normal.(Neu bockig - älter ausgezogen)

WM-D013 Großschot:
Bedienung? Kann die ausrauschen oder sonst den Geist aufgeben? (Überläufer? bei 2 Großschoten verklemmen der Blöcke an Deck!)

WM-D014 Großbaum:
Mit einem zweiten Crewmitglied die Bedienung der Dirk im Trockentraining ÜBEN. Ist der Kicker und der Baumniederholer OK?

WM-D015 Niedergang:
Ist das Süll "Bruno die Killerkante?" (Schienbeinmörder?) Wie schnell sind die Schotten einzusetzen - Wo werden Sie verstaut? ( Bavaria i.d.R. Halterungen in der Stb. Achterkabine )
Ist das Schiebeluk leichtgängig? Wie ist es zu versperren? (Da gibt es oft seltsame Konstgruktionen)

WM-D016 Winschen:
leer durchdrehen, klackernd die freundlich oder ist das Geräusch eckig?
(Keine Angst wenn kaputt ist die binnen 20 Minuten getauscht)

WM-D017 Cockpittisch:
Ist der sicher und fest montiert? Ist er beschädigt? Welche Folgen könnten daraus entstehen? Wie sicher ist es wenn er stehen bleibt? Kann eine Sorgleine am Tischfuß angebracht werden?

WM-D018 Backskisten:
Eine Kiste mit Material das kaum gebraucht wird wie Reservekanister und Öle etc. Wenn eine Rettungsinsel (Prüfdatum!!!) vorhanden ist ganz vorne stauen und TROCKENTRAINING wie bringe ich die raus? Allene uder brauchce ich 3 Leute? ÜBEN und ROLLE schreiben!

WM-D019 Cockpitinstrumente:
Unbedingt Bedienungsanleitung lesen - auch bei Raymarine ist die Bedienung oft unterschiedlich. Um Unklarheiten zu vermeiden empfehle ich die Tiefe mit dem Handlot ( Skipper Handgepäck) am Mast festzustellen und den Tiefenmesser auf Wasserlinie einzustellen.
Also ich finde nix blöder als in der Seekarte 3m Wassertiefe zu haben und das Echolot zeigt bei 2,3m Tiefgang und 0,5m Angstabstand noch 30cm. Da muss dann wenn es ernst wird jemand mitdenken Bei exakter Einstellung rechne ich immer automatisch mit und gewöhne mich dran.
Gleichzeitig mit weissem Isolierband und schwarzem Edding den Tiefgang anschreiben!
Bei Fahrt > 3 Knoten dann die Logge mit dem GPS nacheichen!

WM-D020 Steuerrad:
Ist ein Achter vorhanden? Wenn ja melden!!! Aber dennoch kann damit gesteuert werden. Das heisst nur dass einer im Suff beim an Bord gehen daraufgefallen sein muss - oder so!
Hat das Ruder Spiel? 3-5cm sind normal 7+ sollten reklamiert werden.

WM-D021 Motorinstrumente:
Drehzahlmesser MUSS funktionieren. Tankanzeige ist nice to have aber de facto weiss damit niemand wieviel bei Reserve wirklich noch drinnen ist. Verbrauch immer berechnen. Ggf fragen wieviel das Boot braucht. i.d.R bei 20Hp 2,5l 30 hp 3 - 3,5 l, 40 hp 4 - 4,5 lt. ff.. Ich rechne bei 20Hp immer mit 4 Liter also mit 1,5l pro Stunde Mehrverbrauch um auf der sicheren Seite zu sein.
Warner überprüfen!

WM-D022 Bimini:
sind die Verschraubungen OK oder besteht die Gefahr dass die hinteren Stützen rausgehen können? Kann ich das Bimini zusammenlegen ohne den Baum zu heben? (Beim an und ablegen sollte das Bimini aus Sicherheitsgründen immer zusammengeklappt sein.

WM-D023 Heckleinen:
Im Mittelmeer hat sich leider römisch katholisch eingebürgert, also mit dem Heck voran.
Heckleinen sollten eine Stärke von 12 - 16 mm haben. Sind sie lang genug? Also 12m sollten sie schon sein bzw sollten 3-4m an Deck übrigbleiben wenn sie festgemacht sind.

Ich ziehe das bordseitige Ende durch die Mitte der Klampe und mache einen Palstek der lang genug ist um das andere Ende leicht mit einem Klampenschlag belegen zu können.
Heckleinen bleiben, außer bei Langfahren, bordseitig befestigt und werden normal aufgeschossen. Dann werden Sie betriebsbereit von außen ein mal durch den oberen Relingsdurchzug gefädelt und an diesem zusammengezogen. Damit sind sie immer mit dem Griff EINER Hand bereit!

WM-D024 Achterstag:
wie fest ist der Achterstag gezogen? Kann ich bei einem Verteiler auf 2 Püttings (Dreieck) oben eine Leine durchscheren um mit der Winsch einen MOB holen zu können? Wenn ja vorher überlegen wie ich das machen kann.... Ich empfehle dringend die Anschaffung eines BERGESEGELS. ( Kostet ca 150€ und kann Leben retten) Ich wundere mich warum das nicht längst ein MUSS bei der Sicherheitsausrüstung ist. Gehört meiner Meinung nach auf jedes Boot.

WM-D025 Radarreflektor:
Der ist meist völlig unzureichend in Griffhöhe am Achterstag befestigt. Bei Welle sieht der andere dich wenn du Pech hast gerade mal 150 - 200m weit!  Toll wäre natürlich ein aktiver Reflektor. Aber so ist es Brauch
und das ändern zu wollen ist müßig. Man sollte aber wissen dass das Ding etwas mehr als eine Atrappe ist.

WM-D026 Gaskiste:
ist die untere Öffnung frei? ggf 1/4l Wasser reinleeren und prüfen. Ist das Ventil an der Flasche gängig? Am Regler ist noch ein zweites Stellrad das oft nicht mehr stellbar ist.
Volle Reserveflasche?

WM-D027 Außenborder:
Zweitakter sind einfach Biester! Niemals auf einen verlassen!!! In jedem Fall aber Bedienungsanleitung lesen und kurz an der Reling starten. Immer mindestens 5 Liter Reservekanister im Dinghi mitführen!
Meistens sind nur 1-2 liter im Reservekanister!! AUFFÜLLEN!
Bei der Montage immer mit Leine sichern!

WM-D028 Heckdusche:
Läßt sich diese leicht raus und reinziehen? Wie heiss ist denn das Wasser? Crew ggf. auf Verbrühung hinweisen! Oft ist diese durch einen Gummiteil geschützt. Melden wenn der nicht da ist!

WM-D029 Badeplattform:
Ist es sicher wenn eine Person beim Anlegen darauf steht? ( generell besser nicht - der richtige Platz ist an der Reling bei der Klüse und der Klampe!

WM-D030 Badeleiter:
gut wenn Sie nur ausklappbar ist. Schlecht wenn Sie in der Backskiste gestaut ist ( Immer mit Leine sichern ). Wie wacklig ist das Ding? Im Hafen immer nach dem Anlegen die Badeleiter runter lassen! Das kann Leben retten. Wer weiss wann sie gebraucht wird. Meistens in der Nacht mit gehöriger Füllung und wenn gerade niemand mehr auf ist.

WM-D031 Ruder:
Von der Badeplattform mit Taucherbrille das Ruder ansehen - so möglich... ist es heckseitig "angebissen"?

 

UNTER DECK

Vom Bug zum Heck

WM-U001 Bugkabine / Ankerkasten:
ist der nach Befüllung und Ablauf zur Bugkabine hin dicht? Wie sehen die elektrischen Anschlüsse der Ankerwinsch aus? Verschraubt oder gesteckt? Sind die Stecker OK oder wackeln die. Ggf. vorsichtig medit einer Flachzange zusammendrücken und wieder anstecken. Korrosion = Grünspan? Ggf mit kleiner Drahtbürste putzen (lassen). Ist unter den Kojen der Wassertank? Gibt es dort irgendein Ventil? ist das Ding dicht?

WM-U002 Echolot und Logge:
Das Echolot ist i.d.R von unten her fest eingebaut und läßt sich nicht rausziehen. Wichtig ist aber die Logge. Da muss ein Reservestoppel mit einem Bändsel angehängt sein damit man sie rausziehen und putzen kann. Wenn das jemand gut kann kriegt er maximal 2-4 Liter Wasser ins Schiff. Und das ist Aufgabe der Crew. Wenn man z.B. ins Süßwasser fährt kann es passieren dass binnen einer Nacht die Algen die Logge verpicken!!

WM-U003 Mastfuß:
Ist das Ding dicht oder sind Wasserflecken zu erkennen. Dann weiss man wenigstens dass es feucht werden kann. Zu ändern ist das kurzfristig nicht.

WM-U004 Salon:
Mal alle Pölster raus und schauen welche Leichen da im Keller sind. Wo ist der Boiler? ( I.d.R in der Sitzkiste hinter der Spüle) Ist er dicht?. Wo sind die Batterien? Wie ist der Zustand der Anschlüsse und Leitungen? ( Da ist nichts zu machen aber man sollte wissen worauf man sich einlässt) Wo sind die Hauptsicherungen für die gesamte Elektrik, Den Bugstrahler und die Ankerwinsch? Mit Reservesicherungen lernen wie man die schnell tauscht!
Wo ist der Umschalter der Wassertanks.

WM-U005 Bilge:
Es wäre gut zu wissen ob die Kielbolzen locker sind. Bilgepumpe. Unbedingt durcch hochheben des Schwimmers testen. Die sollte generell eingeschaltet sein und bei Ausfall des Schwimmers eine manuelle Überbrückung am Schaltpult haben (läuft unter wünsch Dir was)

WM-U006 Kühlschrank:
Der ist praktisch nicht prüfbar, Auch der Kompressor leider nicht. Man sieht erst im Betrieb was das Ding anstellt oder nicht.

WM-U007 Herd:
Funktionsprüfung und ggf. die Düsen reinigen lassen weil Crews oft und gerne was überkochen lassen und dann hast statt 24 Flammen nur mehr 4 oder 5. Das soll aber Bitte der Vercharterer reinigen. Die haben die besseren Werkzeuge und machen das i.d.R. in der Werkstatt mit Maschinen. Und natürlich im Betrieb immer bei der Gasflasche abschalten und ausbrennen lassen!

WM-U008 Spüle:
Gibt es ein Seeventil? Wenn ja wo? Das ist oft das am schlechtesten Erreichbare!

WM-U009 Naßzellen:
Dusche kurz laufen lassen und prüfen ob das Waser abgepumpt werden kann. Wenn nicht melden. Das soll der Vercharterer lösen ( Meist ist der Filter vor der Pumpe uder der Ablauf selbst versaut!) Und das ist unangenehm denn es gibt nette Leute die nach durchzechter letzter Nacht die Naßzelle vollkotzen und dann einfach wegspülen. Der Putztrupp löst das Problem dann in der Regel mit Geruchsbeseitigung. Das Kernproblem ist aber dann immer noch nicht beseitigt.

WM-U010 Seeventile generell:
unbedingt auf Leichtgängigkeit und Korrosionsfreiheit prüfen ( Die Schellen dürfen schon angerostet sein, das läßt sich oft kaum verhindern. Aber bitte nur angerostet. Die dürfen nicht "blühen"!)

WM-U011 Navigation:
Plotter und GPS. Also die Plotter sind meistens echt bedienungsunfreundlich und haben eigentlich auch Karten mit denen ich ungern arbeite. Ich habe meinen eigenen PC immer mit (Konverter nicht vergessen!). Darauf ist OpenCPN - ein kostenloses Navigationsprogramm und sogenannte CM93 Karten. Man muss zwar lange suchen aber es gibt im Internet über torrents weltweite Karten zum kostenlosen download.

Dennoch sollte man natürlich grundsätzlich jede halbe Stunde (mindestens) eine terrestrisch gepeilte Position in der Papierkarte eintragen. In Kroatien gibt es dafür die "Male Karte"  ( http://www.hhi.hr/en ) Bitte beachte besonders die NtM ( Notices to Mariners ) mit den Kartenkorrekturen ab dem Ausgabedatum deiner Karten.

Die an Bord befindlichen Karten sind oft mehrere Jahre alt. Ich empfehle mit den NtM die eigenen Karten selbst zu korrigieren und alle 3 Jahre mal auszutauschen weil vollgekritzelt!
Oft sind die Karten foliert, also genau genommen unbrauchbar! Sind sie nicht foliert sind sie oft einfach wegradiert.

Der 12V Zigarettenanzünderanschluss ist unbrauchbar. Vernünftig ist eine eigene gute Verteilerdose mit zu haben und den Anschluß mit dem Silberband Fest reinzukleben.

WM-U012 Schaltpult:
Ich wünsche mir immer eines mit Metallkippschaltern und roten Dioden. Das ist dann nur elektrisch. Frommer Wunsch heute ist alles elektronisch und beim geringsten Wasserkontakt kaputt (ohne Reparaturchance) Batterien Ladezustand?

Graue Theorie:
Die Lichter kann man prüfen indem man einschaltet und den Voltmeter überprüft. Geht er leicht in die Knie fließt Strom. Manche behaupten auch die Kontrollämpchen gehen aus wenn kein Strom fliesst, also die Birne kaputt ist. Hmm Ja wenn das Kontrolllämpchen tatsächlich den Strom über die Lampe bezieht. Was aber wenn der Strom direkt nach dem Schalter nur anzeigt dass der Schalter eingeschalten ist?

Also ich mache da IMMER eine Sichtkontrolle am Abend an Deck!!!

WM-U013 Funk:
Wer will die Stehwelle durchmessen? Also ob der optimal funktioniert ist immer unklar. Gut wäre jemanden anfunken und zumindest testen ob der Sprechfunk ok ist. (auch Theorie meist findet sicch keiner) Allerdings MUSS man wirklich bei jedem Funkgerät das Manual lesen und ´die DSC Einstellungen mal selbst bis zum Call durchziehen!!

Schön wäre es ja wenn der Funk einen Recorder hätte um die Wetter und Navigationsmeldungen der Küstenstation (CRO - Split Radio) aufzeichnen zu können und in Ruhe Schritt für Schritt abarbeiten zu können.

WM-U014 Navtex:
eigentlich ein MUSS aber i.d.R. nicht vorhanden. Vergessen Sie irgendwelche tragbaren Dinger die sind oft einfach Schrott.

WM-U015 INTERNET:
generell empfehle ich Internet im Küstenbereich. Das kostet nicht viel und ist in CRO in jedem Supermarkt zu haben. Allerdings mindestens 100 Kuna und 100 Kuna Reserve!!!
Auch eine lokale Handywertkarte!

WM-U016 WICHTIGE-LINKS:
http://www.hhi.hr/en

http://prognoza.hr/prognoze_e.php?id=jadran_n  (Beim Navtex kommt das halt alle vier Stunden!)   WICHTIG IMMER ANSEHEN!!!!!

http://www.sat.dundee.ac.uk/coverage.html     SATELLITENBILDER vom feinsten!

Logins sind teilweise erforderlich aber kostenlos.

Auch Grib Winddaten wären wichtig sind aber i.d.R. zu global berechnet
Sonst gibt auch windfinder.com gute Stationswerte.

WM-U017 WARNTAFELN:
MAYDAY Text unbedingt beim Funkgerät aushängen und erklären.
COLREGS und Seezeichen unbedingt aushängen (Hatte sowas mal von pantaenius - leider an Bord vergessen!

WM-U018 WERKZEUG:
Meist ist das Bordwerkzeug Schrott. Ich segle deshalb in Koratien weil ich da mit dem PKW anreisen kann und mein eigenes Werkzeug - ka 25 kg immer mit dabei haben.
Aber in der Werkzeugbox liegen die Sicherungen und die Reserveimpeller swie hoffentlich ein Diesel und Ölfilter. Prüfen ob man mit dem Werkzeug zumindest den Impeller wechseln kann.

WM-U019 Elektrische Hauptschalter:
i.d.R. in der Stb-Achterkabine vorne unter den Kojen.

WM-U020 Treibstofftank:
In der Regel in der Kabine Stb.-Achtern.
Wie ist die Verbindung zum Motor? Wo sind die Filter? gibt es eine manuell zu bedienende Sperrventil? Wie kann ich von dort den Sprit abklemmen ( Gripzange bei Gummileitung oder über Bogen mit Schlauchbinder? Warum das? Wenn der Motor durch ausgefallenen Impeller zu rauchen anfängt ( das kann binnen 5 Minuten passieren ) kann auch das elektrische Treibstoff-Sperrventil ausfallen!

WM-U021 Motor:
läßt sich das Seeventil leicht bedienen? Kann der Schlauch schnell abmontiert oder notfalls knapp am Seeventilo durchgeschnitten werden?  Durch überziehen eines Textilfilters (T-Shirt) entsteht damit eine äußerst leistungsfähige zweite Bilgepumpe. Wasserstand, Ölstand, Kühlflüssigkeit prüfen und Test welche Flüssigkeit in der Motorbilge steht ist eh klar.

WM-U022 Bb Achterkabine:
Wassertank auf Dichtheit prüfen.

WM-U023 Heck-Kompartment:
Unbedingt reinkriechen und mit 2. Mann ( Werkzeugreicher) prüfen ob der "Quadrant" festgeschraubt ist, ob die Seile Spiel haben oder aufgetörnt sind und auch ob der Autopilot einwandfrei arbeitet und korrekt montiert ist.

(Ich hatte es schon erlebt dass die Vorcrew die Yacht arschlings auf die Steine gesetzt und damit den Ruderschaft verbogen hatte. Damit Sie dann überhaupt steuern konnten haben Sie den Quadranten locker geschraubt. Weder dem exzellenten Sailor beim Vercharterer noch mir ist das aufgefallen. In Folge Ruderausfall in einer engen Buchteinfahrt. Ich fordere für solche Vorskipper mindestens 3 Wochen unbedingte Haft. Das ist die vorsätzliche Inkaufnahme von tödlichen Unfällen)

 

 

MITSEGELN in KROATIEN